Wie meine Geschichte mich zu meiner Arbeit geführt hat – ein persönlicher Einblick in meine Reise zu Holistic Health, Embodiment & Self-Leadership

Über Essstörung, Trauer, ständige Selbstoptimierung und den Wunsch, endlich Frieden mit mir selbst zu finden

Manchmal braucht es Jahre, bis wir beginnen zu verstehen, warum bestimmte Erfahrungen uns so tief geprägt haben. Oft erkennen wir erst rückblickend, wie viele Puzzleteile sich im Laufe der Zeit gesammelt haben, die zunächst zufällig wirken, sich aber im Nachhinein zu einem klaren, ganzheitlichen Bild zusammensetzen. Genau darüber spreche ich in meiner neuen Podcastfolge: über meinen Weg, über die Themen, die mich geformt haben, über meinen Körper, der mich so früh gelehrt hat, genauer hinzuhören, und darüber, wie aus all diesen Erfahrungen Stück für Stück der ganzheitliche Ansatz entstanden ist, mit dem ich heute arbeite – ein Ansatz, der Hormongesundheit, Nervensystemregulation, Embodiment, Coaching und Self-Leadership vereint und der die Basis für mein Holistic Health & Wellpreneur Mentoring bildet.

Ich war nie der Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht oder der seine Geschichte impulsiv in die Welt hinausruft. Früher hätte ich mir sogar gewünscht, lauter zu sein, weniger introvertiert, mehr „wie man eben sein sollte“, wenn man etwas zu sagen hat. Aber gleichzeitig habe ich schon immer gespürt, dass meine größte Stärke nicht darin liegt, einen Raum einzunehmen, sondern ihn zu halten. Zuhören, wahrnehmen, spüren, verbinden – das war immer meine ganz eigene Sprache, und vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite. Und vielleicht ist es auch genau der Grund, warum diese sehr persönliche Podcastfolge entstanden ist: weil mich so viele Frauen immer wieder fragen, wie ich eigentlich zu dieser Arbeit gekommen bin, und weil jedes dieser Gespräche – wenn ich dann doch mein Herz öffne – in tiefe Verbundenheit führt. Oft beginnen andere Frauen, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen, und aus diesem Austausch entsteht etwas, das so viel größer ist als wir selbst: Verständnis, Nähe, Erleichterung und der Mut, den eigenen Weg neu zu betrachten.


Der Anfang: Wie meine Beziehung zu meinem Körper mich geprägt hat

Mein Körper war eine der ersten Instanzen, die mir gezeigt haben, dass Gesundheit nicht nur eine Frage von Ernährung oder Sport ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Emotionen, Nervensystem, Identität, mentalen Mustern und hormonellen Abläufen. Schon früh habe ich gespürt, wie sehr äußere Erwartungen, innerer Druck und Perfektionismus meinen Blick auf mich selbst verzerrten – lange bevor ich verstand, wie tief all das miteinander verwoben ist.

In der Podcastfolge spreche ich darüber, wie mein Essverhalten, meine Körperwahrnehmung und mein Umgang mit Kontrolle und Perfektionismus sich über die Jahre verändert haben. Damals habe ich nicht verstanden, dass hinter restriktivem Verhalten oder emotionalem Essen oft unbewusste Schutzmechanismen stehen. Heute weiß ich, dass der Körper immer versucht, uns zu helfen, auch wenn es sich manchmal anfühlt, als wäre er unser größter Gegner. Es brauchte Zeit, Geduld und viel innere Arbeit, um diese Botschaften zu entschlüsseln – ein Weg, der später zu einer der wichtigsten Säulen meiner Arbeit geworden ist: Bodylove im tiefsten, ursprünglichen Sinn.


Hormone, Zyklus, PMS, Stress – und was mein Körper mir sagen wollte

Ein anderes Kapitel meiner Geschichte begann, als ich die Pille absetzte und plötzlich in eine Welt eintauchte, die ich bis dahin nur halb verstanden hatte: die Welt meiner Hormone und meines Zyklus. Anfangs lief alles unproblematisch, doch irgendwann veränderte sich alles – mein Zyklus begann zu schwanken, PMS wurde stärker, meine Stimmung kippte, mein Energielevel brach ein.

Es war eine Zeit, in der ich mehr Fragen als Antworten bekam. Ich ging zu verschiedenen Ärzt*innen, ließ Blutwerte checken, machte Tests, bekam aber am Ende immer wieder dieselbe Aussage: „Alles in Ordnung.“ Und trotzdem fühlte sich nichts in Ordnung an.

Erst viel später verstand ich, wie feinfühlig unser hormonelles System auf Stress, Trauer, Überforderung oder Dysregulation reagiert. Dass wir oft nicht „ein Problem haben“, sondern dass unser Körper uns dringend um etwas bittet, das wir ignoriert haben: Ruhe. Verbindung. Regulation. Erdung.

Diese Phase war einer der ersten Momente, in denen ich begann, mein Nervensystem wirklich zu verstehen.


Nervensystemregulation & traumasensible Arbeit – das fehlende Bindeglied

Ich erinnere mich noch genau an die ersten Berührungspunkte mit traumasensibler Arbeit. Es war kein lauter Moment, sondern ein leiser – einer dieser Augenblicke, in denen das Nervensystem wie einmal durchatmet und sagt: „Endlich.“

Ich spreche in der Folge darüber, warum klassische Mindset-Arbeit für mich irgendwann nicht mehr ausreichte. Warum Affirmationen nicht wirken, wenn dein Körper im Überlebensmodus feststeckt. Warum du dich nicht „denken“ kannst, wenn dein System Angst, Überforderung oder chronischen Stress gespeichert hat.

Embodiment, Nervensystemregulation und traumasensibles Coaching waren für mich das fehlende Bindeglied zwischen Kopf und Körper. Erst dadurch begann ich zu verstehen, warum viele Symptome nicht verschwinden, obwohl man „alles richtig macht“. Erst dadurch begannen sich Muster zu lösen, die jahrelang unantastbar wirkten. Und genau deshalb spielt dieses Wissen heute eine zentrale Rolle in meiner Arbeit – besonders im 1:1 Mentoring und in Holistic Detox.


Coaching, Mentoring & Begleitung – warum ich meinen Weg nie alleine gegangen bin

Etwas, das ich in der Podcastfolge besonders betone: Ich bin diesen Weg nicht alleine gegangen. Ich habe mich über viele Jahre hinweg begleiten lassen – durch Coaches, Mentorinnen, therapeutische Ansätze, Embodimentarbeit, Nervensystemsessions und tiefgehende Programme. Und ich tue das bis heute.

Ich habe erlebt, wie wertvoll es ist, einen Menschen zu haben, der einen wirklich sieht, der einen hält, bevor man sich selbst halten kann, der einen spiegelt, wenn man sich selbst nicht erkennt, der Mut schenkt, wenn man im Zweifel steckt, und der einen wieder aufrichtet, wenn man das Gefühl hat, sich zu verlieren.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit tiefer, als jede Ausbildung es je könnte. Sie ist einer der Hauptgründe, warum ich heute selbst so traumasensibel, so ganzheitlich und so präsent begleite.


Die Ambitious Women Trap – und warum so viele Frauen darin stecken

Ein großes Kapitel meiner Geschichte war geprägt von Leistung: angestellt, selbstständig, ehrgeizig, zielstrebig, immer viel wollend, immer viel machend. Ich war jahrelang in der „Ambitious Women Trap“ gefangen – diesem Muster aus Hochfunktionalität, Leistung, Durchhalten, Überforderung, mentalem Druck und dem ständigen Gefühl, noch mehr tun zu müssen.

In der Podcastfolge spreche ich darüber, warum diese Falle so gut getarnt ist, warum besonders selbstständige Frauen hineinrutschen und wie meine eigene Erfahrung damit zu einem Kernstück meiner heutigen Arbeit geworden ist. Denn ich habe gelernt: Erfolg ohne Regulation fühlt sich nicht wie Erfolg an. Wellbeing ist kein „Nice to have“ – es ist das Fundament.

Heute begleite ich genau die Frauen, die viel tragen, viel leisten, viel wollen und gleichzeitig die Verbindung zu sich selbst verlieren. Und ich weiß, dass genau diese Kombination aus Ambition und Sensibilität eine Stärke ist – wenn wir lernen, sie reguliert zu leben.


Warum meine Positionierung mich gefunden hat – und nicht umgekehrt

Ich teile in der Folge auch, wie meine Positionierung entstanden ist. Nicht durch Marktanalysen oder To-do-Listen, sondern durch Lebenserfahrung, eigene Transformation und jahrelange Arbeit mit Klientinnen.
Rückblickend sehe ich klar: Die Frauen, die heute zu mir kommen, kamen schon damals. Noch bevor ich wusste, dass „Holistic Health für Wellpreneuerinnen“ irgendwann meine Nische wird.

Es waren die selbstständigen, ambitionierten, sensiblen Frauen, die tiefgehende Begleitung suchten. Die Verbindung wollten statt Disziplin. Die Regulation wollten statt Struktur-Overload. Die Authentizität wollten statt Perfektion.

Meine Positionierung war nie eine Entscheidung – sie war eine Erfahrung. Und sie hat mich gefunden.


Dieser Blogartikel ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was ich in der Podcastfolge teile. Es ist eine Einladung, tiefer einzusteigen – in meinen Weg, aber vielleicht auch in deinen eigenen. Wenn du dich manchmal im Strudel aus Perfektionismus, Hormonthemen, Stress, Überforderung, Selbstzweifeln oder „eigentlich weiß ich doch, wie es gehen sollte“ wiederfindest, dann fühle dich willkommen. Vielleicht öffnet die Folge einen neuen Blickwinkel. Vielleicht erkennst du dich wieder. Vielleicht findest du ein Stück mehr Mitgefühl für dich selbst.


Hier geht´s zur Folge (natürlich wie immer auch auf Apple Podcasts, Amazon Podcasts & Youtube zu hören):

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